Kommissar Facebook

Facebook wurde erfunden um neue Kontakte zu knüpfen, bestehende zu pflegen und verlorene wieder zu finden.
Räuber und Polizisten gehören zusammen. Ihre Hassliebe hört nie auf, sie verbindet sie auf immer und ewig. Facebook sei dank, ist die Räuberjagd für die Polizisten einfacher geworden.
Der Narzissmus der Kriminellen ist der zuverlässigste Partner der Polizei. Mit schöner Regelmässigkeit fangen die Polizisten Räuber, die sich mit ihrem Facebookprofil selber verraten.
Der kamerunische Betrüger Maxi Sopo hat über Umwegen auf Facebook mit der Polizei Kontakt aufgenommen. Nicht wissend was er tat, fügt er ein ehemaliger US-Justizangestellter zu seinen Kontakten hinzu und landete am ende im Kittchen.
Was zusammengehört, wächst zusammen – Facebook macht da keine Ausnahme.
PS: Räuber und Polli müsste für Facebook neu erfunden werden, wer hat eine Idee?

Sein Profil hatte er zwar gesperrt, wie viele der weltweit etwa 300 Millionen Nutzer des Netzwerks hatte er jedoch nicht daran gedacht, auch die Liste seiner virtuellen Kontakte zu sperren. Die Suche unter seinen «Freunden» brachte die US-Polizei zu dem Schluss, dass er sich in Mexiko aufhalten musste. … Danach tauchte er in Mexiko unter und war für die US-Justiz zunächst nicht auffindbar, wie der stellvertretende Staatsanwalt Michael Scoville am Dienstag sagte. Dann machte Sopo den entscheidenden Fehler und fügte eine Partybekanntschaft aus Cancún als «Freund» hinzu, einen früheren US-Justizangestellten. Von ihm erfuhren die Ermittler dann, nachdem sie ihn angeschrieben hatten, wo sich Sopo aufhielt. www.tagesanzeiger.ch

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