Libido: Alles an seinem Ort
Gearbeitet wird am Arbeitsplatz, Privates gehört zum Privatleben und Intimes ins Schlafzimmer, in den Swingerclub oder in das Bordell.
Aus guten Grund hat jedes Ding seinen Platz. Wenn nur noch gearbeitet wird und das Private und Intime zu kurz kommt ist es nicht gut und Sex hat am Arbeitsplatz nichts verloren.
Wer diese einfache Regeln missachtet, der kommt früher oder später mit seiner Umwelt und seinem Arbeitgeber in Konflikt.
Um diesen simplen Regeln nachzuleben, braucht ausser einwenig gesundem Menschenverstand, keine grosse Intelligenz.
An der Intelligenz kann es nicht liegen, dass PädagogInnen über ihre Muschi respektive ihren Schwanz stolpern.
Schulbehörden und kirchliche Kontrollorgane tolerieren nur ungern die sexuellen Fauxpas ihrer Angestellten.
Nach dem im Herbst ein Lehrer in Neuhausen am Rheinfall Bilder seiner nackten Wenigkeit auf den Schulserver kopiert und in einem Thurgauer Kaff eine Lehrerin über ihren Obenohneauftritt im Blick stolperte, ist schweizweit der Tarif bekannt.
Befremdlich ist, dass ein Luzerner Vorortspädagoge darüber stolperte, dass er beim Onanieren von in seinem Büro von Jugendlichen erwischt wurde. Wie der notgeile Neuhauser Lehrer verlor er seinen Job.
Die wagemutige Thurgauer Lehrerin wird sich dem Auslaufen ihres Arbeitsvertrags einen neuen Job suchen müssen.
Wieso intelligente Pädagogen und Seelsorger über ihr Sexualleben stolpern, lässt sich schwer erklären.
Wichsen und Bumsen bitte nur in den eigenen vier Wänden, im Swingerclub oder im Bordell und sich dabei nicht fotografieren lassen! Ist doch nicht schwer – oder doch?

