Lohas & Co.

Dank der amerikanischen Konsumindustrie gibt es seit Kurzem einen unverfänglicheren Begriff für dass, was das gesunde Volksempfinden als „Grüne Arschlöcher“ bezeichnet.
LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) bedeutet auf Deutsch soviel wie Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit. Der Begriff steht für einen Lebensstil oder Konsumententyp, der durch sein Konsumverhalten und gezielte Produktauswahl Gesundheit und Nachhaltigkeit fördern will.
Der typische Lohas ist ein gut verdienender Akademiker, Lehrer oder Kreativer. Er verdient um die 9000.- und mehr Franken im Monat und kann es sich leisten, hochwertige Ökoprodukte und biologische Lebensmittel zu kaufen.
Einen konsequenten Lohas-Lifestyle können sich nur der gehobene Mittelstand und die Mittelschicht leisten. Eine Folge der Etablierung des Lohas-Lebensstils ist, das aus den alternativen Handwerks- und Biobetrieben der 1980er Jahre, Luxushersteller für den oberen Mittelstand und die Oberschicht wurden.
Den LOHAS steht der einfache Lebensstil LOVOS „Lifestyle of Voluntary Simplicity“ gegenüber. Während LOHAS die zeitgenössische Variante des YUPPIE (Young Urban Professional) ist, ist der LOVOS der Erbe der Hippie- und Aussteigerbewegung der 60er und 70er Jahre.
Die DINKS „Double Income No Kids“ sind das Zwischenprodukt zwischen den Yuppie und den Lohas. Der DINKS-Lifestyle war nur für kurze Zeit in den 1990er Jahren von Bedeutung.
Neben dem Silversurfer ruhen alle Hoffnungen der zeitgenössische Konsumindustrie auf dem einkommensstarken Lohas.
Die Wirtschaftskrise hat aus der Mehrheit der Schweizer White Trash gemacht. Während sich der obere Mittelstand und die Oberschicht einen ökologischen Luxuskonsum leisten können, kann der Normalbürger wählen ob direkt oder über den Umweg des White Trash zum Human Waste herab sinken will.

White Trash ist ein Synonym für weisse Unterschicht und einen ihr zugeschriebenen Lebensstil, der vor allem von früher Eheschliessung und Alkoholproblemen dominiert wird. Kennzeichnend für diesen Stereotyp sind des Weiteren so genannte Trailerparks (Euroversion: Plattensiedlungen, Emmenbronx, Bern Bümpliz, …), zum Teil sehr grosse Siedlungen, die statt aus Häusern aus Wohnwagen (Trailer) bestehen, aber wesentlich billiger sind und einen niedrigeren Lebensstandard (bezogen auf Raum und Privatsphäre) bieten. Quelle Wikipedia»

Beliebte Artikel

Dein Kommentar


Advertisement Advertisement Advertisement Advertisement Advertisement