Sexuelle Revolution 2.0

Die 68er Generation befreite ihre Sexualität, um sich gegen die Elterngeneration aufzulehnen.
Über Nacht wurden alle Werte entwertet. Die 68er wehrten sich mit einem freien und polygamen Sexualleben gegen das bürgerliche Ideal der Monogamie.
„Wer zweimal mit der Gleichen pennt, gehört zum Establishment“ war der Schlachtruf der jungen 68er.
Sexuell gesehen waren die 1970er Jahre, lockere Jahre. Jeder schlief mit jedem. Treue war für einige Jahre nicht mehr so wichtig. Freiheit und persönliche Selbstentfaltung standen im Vordergrund.
Die Ansicht, dass sich mit der Befreiung der Sexualität alle Probleme von selber lösen, war weit verbreitet.
Aids und der Aufstieg der reaktionären Political Correctness machten Schluss mit der lockern Haltung gegenüber der Sexualität.
Die Idee der Gleichberechtigung der Geschlechter wurde durch das Gender-Mainstreaming ersetzt. Aus der Feststellung, dass alle Menschen sind, wurde die Frage gemacht, durch was sich die Geschlechter voneinander unterscheiden und ob das Männliche oder das Weibliche besser ist.
Die heutigen Mittdreissiger sind verklemmter und in sexueller Hinsicht kleinkarierter als es ihre Grosseltern es je waren.
Die Mamablog Bloggerin Nicole Althaus vertritt die These, dass sich die heutigen Jugend sich pornografisiert um sich gegen ihre spiessigen und verklemmten Eltern auf aufzulehnen.
Wenn die These stimmt, dann heissen die Idole der heutigen Jugend Gina Wild, Dolly Buster, Rocco Siffredi und nicht mehr Alexander Mitscherlich, Wilhelm Reich und Theodor Adorno.
Pornos statt Pflastersteine

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