Trainieren gestern und heute

Obwohl in den letzten 20 Jahren sich die Ansichten wie Trainiert werden muss, mehrfach gewandelt haben, sind einige Dinge beim Alten geblieben.
An der Rolle der Kohlenhydrate hat sich im Verlauf der letzten Jahre nichts geändert. In den 1980er Jahren waren sie für den Ausdauersportler genau so wichtig, wie sie es heute sind.
Vor dem Wettkampf wird wie eh und je Spaghettis gegessen. Die Kohlenhydrate werden durch den Stoffwechsel zu der für die Leistung wichtigen Glucose umgewandelt.
Einer der grössten Neuerungen ist, dass sich das Krafttraining etabliert hat. Vor zwanzig Jahren war die Angst, dass sich durch das Krafttraining Muskeln an den falschen Orten bilden und diese dann behindern weit verbreitet.
Das Trainieren nach Gefühl gehört der Vergangenheit an. Moderne Ausdauersportler erheben mit elektronischen Hilfsmitteln akribisch ihre Daten und werten diese am Computer aus. Nichts wird mehr dem Zufall überlassen.
Wer vor dreissig Jahren dabei war, der freut sich das alles lockerer geworden ist und mehr Möglichkeiten vorhanden sind.
Die heutige Generation hat den Tunnelblick verloren. Sie betreibt mehrere Sportarten gleichzeitig und hat keine Berührungsängste vor dem Neuen.
Einzig die Digitalisierung stimmt wehmütig. Der Zwang alles zu messen und auszuwerten beeinträchtigt den Charme des Ausdauersportes. Manchmal wünsche ich mir weniger iPod und weniger Digitales aber dafür mehr Geselliges.

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Ein Kommentar

  • Richard Fluehmann sagt:

    Du hast Recht! Wegstrecken und Geschwindigkeiten mit GPS aufzuzeichnen ist zwar ganz lustig. Wenn man die Auswertungszeit in zusätzliches Training (oder auch mal in eine Saunabesuch) steckt, hat man wahrscheinlich mehr davon.

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