Iran und die Atomwaffe

Auf den ersten Blick ist das Verhalten von Mahmud Ahmadinedschad und der iranischen Führung in der Atomfrage, unverständlich.
Die Frage lautet: Warum provoziert Mahmud Ahmadinedschad die Welt und sucht auf indirektem Weg Krieg mit den USA?
Erst nach vertieftem Nachdenken, wird Mahmud Ahmadinedschads Kalkül, rational verständlich.
Der Konflikt im Innern ist eine ernsthafte Bedrohung für das iranische Regime. Lange werden die Mullahs der Wut der Bevölkerung nicht mehr standhalten können.
Um den Konflikt im Inneren zu lösen, sucht Mahmud Ahmadinedschad den Konflikt nach aussen. Seine Hoffnung ist es, dass ein Kriegen gegen einen gemeinsamen, äusseren Feind, die Gesellschaft wieder vereint und das Mullahregime festigt.
Mahmud Ahmadinedschads Kalkül erinnert an den Falkland-Krieg. Der argentinische Diktator General Leopoldo Galtieri die versucht mit einem Krieg die angespannte innenpolitische Lage zu beruhigen und die Kritik an der Militärjunta zum Verstummen zu bringen.
Vor 28 Jahren ging Leopoldo Galtieri Kalkül nicht auf. Er schätzte die politische Lage falsch ein und der Krieg endete mit dem Verlust der Falklandinseln und dem Sturz der Militärjunta.
Ob Mahmud Ahmadinedschads Kalkül aufgeht, ist fraglich. Der Islamismus ist gescheitert und die Position des Mullahregimes ist geschwächt. Der zeitweilige Einmarsch iranischer Truppen in den Irak und die Besetzung einiger irakischer Erdölfelder ist ein Zeichen dafür das Mahmud Ahmadinedschad Krieg sucht.
Wikipedia: Falkland Krieg

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