Das SBB-Post-Swisscom Chaos
Ob SBB, Post oder Swisscom, keiner der drei staatlichen Monopolbetriebe mag zu befriedigen.
Die SBB hat ist an ihrer Malaise selber schuld. Managementfehler haben die Pannenhäufigkeit erhöht. Die Züge sind schlecht gewartet und das Rollmaterial ist knapp.
Zwar kann die SBB auf ihren problematischen Auftrag verweisen, profitabel zu sein, aber die Missstände sind selbst verschuldet.
Heute zeigt es sich, dass es eine schlechte Idee war, die PTT in die Swisscom und in die Post aufzutrennen.
Der Rückgang des Briefpostvolumens setzt der Post zu. Sie muss Personal entlassen und Poststellen schliessen. Um die Verluste abzufedern, will die Post auf das Internet ausweichen und kommt dort der Swisscom ins Gehege.
Von allen Dreien steht die Swisscom am besten. Dank des ererbten Monopols kann sie die Konkurrenz dominieren und verdient Geld mit Telecom und Internetdienstleistungen.
Auf absehbarer Zeit, wird es für die Swisscom enger. Neue Technologie und die Verbreitung von kostenlosen WLAN-Hotspots bedrohen die Swisscom.
Um kommende Verluste wettzumachen, positioniert sich die Swisscom heute schon in als TV-Anbieter und kommt der SRG ins Gehege.
Es macht keinen Sinn dass sich scheinselbständige Staatsbetriebe konkurrenzieren. Intelligenter wäre es, wenn künftige Aufgaben gemeinsam angegangen werden und Bereiche ohne Zukunft bei Zeiten stillgelegt werden können.
Besonders dramatisch ist die Situation für die Post. Eine Bank darf sie nicht werden und im elektronischen Bereich steht ihr die Swisscom im Weg.
Bei Lichte betrachtet hat sie keine Zukunft. Die Post wird die Aufhebung ihres Monopols nicht überleben.
Der Umbau der Post in einen Ableger der Kiosk AG und zu einem Swisscomclone löst keine Probleme.

