Schweiz im Schwarzgeldsumpf

Dem Schweizer Finanzplatz stehen schwere Zeiten bevor.
Der Regierungen, der von der Krise arg gebeutelten europäischen Ländern bleibt nichts anderes übrig als die Steuern zu erhöhen auf die Steuerdisziplin zu pochen.
Die Schweizer Banken verwalten Schwarzgelder in der Höhe von 300 Milliarden Franken.
Wenn dieses Geld auch nur ein Tropfen auf dem heissen Stein der ausufernden Staatsschulden ist, so ist es doch eine willkommene Gelegenheit um die Steuersünder zu disziplinieren.
An dem Problem, dass sich die Schweizer mit den Schwarzgeldern eingebrockt haben, sind sie selber schuld.
Dem Ausland interessiert es wenige, dass die Existenz der Kleinbanken und 20‘000 Arbeitsstellen von der Schwarzgeldhehlerei abhängen.
Anstatt auf die Deutschen böse zu sein, würde es den Schweizern besser zu Gesichte stehen, wenn sie diejenigen zur Verantwortung ziehen, die aus der Schwarzgeldhehlerei einen systemischen Wirtschaftszweig gemacht haben.
Der Bundesrat und die Bankmanager müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie nicht rechtzeitig die aufziehende Gefahr erkannt haben und auf alternative Wirtschaftszweige umgestiegen sind.

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