Die Stunde der Wahrheit

Jeweils nach Weihnachten bricht die Stunde der Wahrheit an. Wenn das Weihnachtsgeschäft erfolgreich abgeschlossen wurde, wird es Zeit für die Grausamkeiten.
Januar 08 war es die heraufziehende Finanzkrise, anfangs 2009 schlug die Stunde des Lohn- und Stellenbaus. Dieses Jahr wird den Menschen schonend beigebracht, dass alles noch viel schlimmer kommt.
Die grösste Sorge der Ökonomen ist die Kreditklemme. Den Banken geht es nicht so gut, wie sie mit ihren Bilanzen vortäuschen. Das Geld, das die Banken vom Staat bekommen haben, verwenden sie um die Schulden zu tilgen und ihre Bilanzen in Ordnung zu bringen.
Anstatt das die Banken die Wirtschaft mit vorteilhaften Krediten ankurbel, würgen sie diese mit einer restriktiven Kreditvergabe ab.
Die Steuergelder, die die Regierungen in die Finanzwirtschaft hineingepumpt haben, erfüllen nicht ihren Zweck. Anstatt mit dem enteigneten Volkseigentum Arbeit zu schaffen, wird es dazu missbraucht die Fehler der Bankster zu korrigieren.
Für das Jahr 2010 lautet die Wahrheit, dass die Steuerzahler und Arbeitnehmer zugunsten der Bankster ihren Wohlstand abbauen müssen.

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