Katastrophen: Gut für die Wirtschaft
Krieg und Katastrophen sind gut Wirtschat und schlecht für die Menschen. Je mehr die Menschen nach einer Katastrophe leiden, umso besser geht es der Wirtschaft.
Vom Erdbeben in Haiti profitieren viele Leute. Angefangen von den Haitianern die fünf Dollar am Tag für das Aufräumen bekommen über Sicherheitsfirmen, Baufirmen und Logistikspezialisten – das Erdbeben ist für viele ein Segen.
So zynisch es tönt so aber wahr ist es, die Weltwirtschaft braucht in zyklischen Katastrophen, um wieder ins Lot zu kommen.
Bei der Betrachtung der Katastrophe, die über Haiti hereingebrochen ist, drängen sich Parallelen zum Zweiten Weltkrieg auf. Erst der Zweite Weltkrieg ermöglichte es der Weltwirtschaft, sich von der Depression der 30er Jahre zu erholen.
Der Krieg rafte die Arbeitslosen hinweg und sorgte für (Wiederaufbau) Arbeit.
Der Mangel an Nachhaltigkeit ist die Kehrseite des herrschenden Wirtschaftssystems. Die Aussicht auf den kurzfristigen Profit hält die Menschen vom Denken in langfristigen Zyklen ab.
Eine nachhaltige Wirtschaft wächst langsamer und ist dafür beständiger.
Bauen mit dem Blick auf die Natur und wirtschaften mit einer langfristigen Perspektive sind ein Teil der Nachhaltigkeit.

