Sunrise – Orange Fusion
Technisch und wirtschaftlich gesehen gibt es keine Alternative zur Sunrise/Orange Fusion.
Für den Kunden wird es teuer, wenn der Markt nicht mehr spielt. Ein Quasi-Monopol aus Swisscom und Orange war nicht das Ziel der Liberalisierung des Telekommarktes.
Die andere Seite der Medaille ist, dass der Schweizer Telekommarkt zu klein für das Konkurrenzmodell ist. Glasfaserkabel, UMTS-Antennen und multimediale Mehrwertdienste sind teuer. Weil der Markt zu klein ist, rechnet es sich nicht die Telekom-Infrastruktur in dreifacher Ausführung auszubauen.
Die schleppende Einführung des mobilen Breitbandnetzes, ist ein Indiz dafür, dass die Telekomanbieter an ihrer wirtschaftlichen Belastungsgrenze gestossen sind.
Für den Kunden lohnt es sich auch nicht, wenn das mobile Internet in der Schweiz nicht ausgebaut wird. Die Schweiz ist ein kleines Land mit einer schwierigen Topografie. Das hat auch für die Kunden seinen Preis.
Lieber eine einwandfrei funktionierende Telekom-Infrastruktur als ein Pseudomarkt, der sich innerhalb eines löcherigen Netzes konkurrenziert.
Die Ausbreitung der IP-Telefonie fordert von den Telekomanbietern ihren Tribut. Wenn Google die Ballungsgebiete mit freien Hotspots ausstattet, dann trifft dies die Telekomanbieter in ihrem Kerngeschäft.
Wenn in einigen Jahren das radiowellenbasierte White WiFi eingeführt wird, dann wird es SEHR eng für die klassischen Telekomfirmen.

